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Mach deine Woche groooßartig
- 10 sofort umsetzbare Tipps -

Die meisten von uns planen ihren Urlaub. Viele auch das kommende Jahr oder sogar im Groben das ganze Leben. Doch im Alltag stolpern wir allzu oft von einem Tag in den nächsten. Vom Sonntag in den Montag. Und plötzlich ist die ganze Woche rum. Wieso das nicht unbedingt die beste Strategie ist um glücklich zu sein und wie du es ab sofort anders machen kannst, verrate ich dir in den folgenden 10 Punkten.

So hast du die Chance, am Ende der Woche nicht nur glücklicher zu sein und entspannt in die neue Woche zu starten. Du kannst langfristig auch viel leichter deine Ziele erreichen. Weil es dir besser geht. Weil du Zeit für deine Pläne und Ziele hast. Weil du Zeit für die Menschen hast, die dir wichtig sind und dich am Ende beim Erreichen deiner Ziele unterstützen. Und vor allem, weil du mehr Energie hast, da du dich und deine Bedürfnisse berücksichtigst.

Klingt gut? Dann warten wir nicht länger sondern legen direkt los mit Punkt eins.

1. Gib jedem Tag etwas, auf das du dich freust

Suche dir für jeden einzelnen Tag der Woche etwas, worauf du dich schon am Wochenende freust. Das kann das Treffen mit einer guten Freundin, einem guten Freund sein. Oder die neue Folge deiner absoluten Lieblingsserie. Ein besonderes Essen. Ein Termin deines Hobbies, egal ob Sport, Musik, Handarbeit oder ein Rate deines Lieblingsspiels. Der Besuch auf dem Markt, wo du dir gerne extra lange Zeit lässt, um all die frischen Sachen zu sehen und das Beste für dich rauszusuchen. Es kann aber auch einfach eine frische Blume für deinen Arbeitsplatz sein, welche du dir am Montag holst. Es können die 2 Stunden Zeit für dich sein, wo du das Buch weiterlesen kannst.

Deiner Phantasie sind keinerlei Grenzen gesetzt. Es gibt nur eine Regel: es sollte etwas sein, das dir ganz persönlich gut tut, auf das du dich wirklich freust. Etwas, das den jeweiligen Tag ein kleines bisschenmehr zum Strahlen bringt. Und an dem entsprechenden Tag: Genießen. Diesen Teil vergessern wir leider viel zu oft.

Monday ? ! Great Day ! "
Tuesday ? ! Great Day ! "
Wednesday ? ! Great Day ! "
Thursday ? ! Great Day ! "
Friday ? ! Great Day ! "
Saturday ? ! Great Day ! "
Sunday ? ! Great Day ! "

2. Genieße das Besondere am Wochenende

Du arbeitest, gehst zur Uni oder machst eine Ausbildung? Meist gibt es ein oder zwei Tage, die unser „Wochenende“ sind. Egal welcher Wochentag es im Endeffekt ist. Diese Tage sind anders als der Rest.

Weil du nicht zu einer bestimmten Zeit aufstehen musst. Weil du mehr Zeit für deine Projekte, deine Familie, deine Hobbies, deine Freunde und dich hast. Weil du morgens mehr Zeit im Bad hast und dir einfach richtig Zeit lassen kannst. Weil du dich nochmal umdrehen oder mit dem Kaffee und einem guten Buch direkt wieder ins Bett kriechen kannst.

Egal was es ist: Genieße es. Viel zu oft ist das Wochenende schwupps schon wieder vorbei und wir haben es gar nicht bewusst gelebt. Also genieße den Freiraum, die zur Verfügung stehende Zeit, die Aktivitäten. Feier dein „Wochenende“.

3. Genieße die Struktur unter der Woche

Du musst unter der Woche „viel zu früh“ aufstehen? Du hast „keine Zeit“ für dich und deine Vorhaben? Du kannst deinen Tagesablauf nicht frei einteilen?

Wechsel doch mal die Perspektive und sieh die andere Seite der Medaille. Die Struktur deines Alltags nimmt dir viele Entscheidungen ab, du kannst dich also auf die wichtigen Entscheidungen konzentrieren. Und ein regelmäßiger Tagesablauf hilft uns oft, ins Tun zu kommen.

Wenn du zu denen gehörst, die sich schon am Sonntag Abend nur auf das nächste Wochenende freuen und die fünf Tage bis dahin „irgendwie rumbekommen müssen“, dann setzt dich jetzt hin und finde positive Seiten an dieser Struktur. Wenn es etwas gibt, das dir wirklich gegen den Strich geht überlege, wie du es proaktiv verändern kannst. Gestalte deine Woche aktiv. Und genieße die Ruhe, die diese Regelmäßigkeit mit sich bringt.

4. Bringe Balance in deine Woche

Oft können wir nicht alles in einen Tag packen, was uns wichtig ist und gut tut. Aber wie sieht es mit einer ganzen Woche aus?

Schreibe mal auf, was für dich unbedingt in deinem Leben enthalten sein muss, damit du zufrieden bist und es dir gut geht. Welche Aktivitäten sind das? Wie oft möchtest du dich mit Menschen treffen und vor allem mit welchen Menschen? Wie viel Zeit brauchst du für dich? Wie viel Ruhe und Entspannung und wie viel Aktivität und Aufregung.

Und nun verteile all das in dem für dich wichtigen Umfang auf eine Woche. Ich bin mir sicher, in den meisten Fällen lässt sich all das ganz gut in eine Woche integrieren. Wir müssen und können nicht alles in einen Tag quetschen. Aber wenn wir wissen, was wir brauchen, dann können wir unsere Woche dementsprechend planen.

Probiere es aus. Experimentiere mit dem zeitlichen Umfang der einzelnen Bereiche. Wann passt deine Woche am besten zu dir und deinen Bedürfnissen? Finde es heraus!

Wie passt deine Woche am besten zu dir und deinen Bedürfnissen?   

5. Vernachlässige die Basics nicht

Damit es uns gut geht, brauchen wir gewisse Basics. Dazu gehört genug Schlaf (kennst du die für dich beste Schlafdauer?), viel frische Luft, genug Wasser, eine auf dich passende Ernährung die dich mit Energie und Vitalstoffen versorgt, regelmäßige Bewegung und ausreichen Erholung.

Vieles davon kannst du kombinieren. Es muss nicht der tägliche Gang ins Fitnessstudio sein. Wenn dir Sport nicht liegt, hole dir deine Bewegung durch einen ausgiebigen Spaziegang an der frischen Luft. Am besten mehrmals in der Woche.

Falls es in deinem Leben aktuell keine dieser Basics gibt, fange einfach irgendwo an. Jeder kleine Schritt wird dir gut tun und dich mit mehr Energie versorgen.

6. Probiere etwas Neues aus

Routinen sind toll. Sie helfen uns, produktiver zu arbeiten, mehr zu schaffen und uns auf die wichtigen Entscheidungen zu konzentrieren. Wir brauchen aber auch neue Blickwinkel, neuen Input, neue Gedanken. Sonst stehen wir still und Stillstand ist im Leben meist Rückschritt.

Die einfachste Möglichkeit auf neue Gedanken zu kommen ist, deine Routinen zu durchbrechen oder etwas ganz Neues auszuprobieren. Nimm einen anderen Weg. Putze dir deine Zähne mit links (oder mit rechts, falls du Linkshänder bist). Trag deine Handtasche auf der anderen Seite. Mach dein Bett anders. Hör einen neuen Podcast oder neue Musik. Lerne etwas Neues. Frage jemanden aus einem anderen Bereich über seine Arbeit aus.

Die Möglichkeiten sind unendlich groß. Die Frage ist: Was machst du diese Woche anders oder zum ersten Mal?

7. Plane deine Woche

Bei Punkt vier habe ich schon darüber gesprochen, Balance in deine Woche zu bringen. Ohne ein bisschen Planung funktioniert das nicht. Ich gehe aber noch weiter: Mach dir eine ToDo-Liste für deine Woche.

Was steht diese Woche an? Bekommst du deine Termine alle unter oder musst du noch etwas umstellen? Wenn du versprochen hast am Sonntag zum gemeinsamen Nachmittagstreff einen selbst gebackenen Kuchen mitzubringen ist es durchaus sinnvoll, spätestens am Samstag dafür einzukaufen. Wenn du deine Woche planst, kannst du vermeiden, plötzlich ohne die benötigten Dinge vor deiner Aufgabe zu stehen. Du kannst die Aufgaben auch besser auf die Tage verteilen und vermeidest extrem volle Tage oder solche, an denen du viel Zeit hast aber nicht weißt, was mit dieser Zeit anfangen.

Deine Woche zu planen muss nicht lange dauern. Wenn du deine Termine und ToDos an einem Ort zusammenträgst, geht das ruckzuck. Dein Mehrwert: die Sicherheit, alles unterbringen zu können, was dir wichtig ist.

8. Me-Time

Es gibt Menschen, die sind gerne alleine und brauchen diese Zeit für sich auch. Ich gehöre definitiv dazu. Und es gibt Menschen, die lieben die Gesellschaft und brauchen kaum Zeit für sich alleine. Egal in welchem Umfang du Zeit für dich brauchst: Nimm dir diese Zeit. Gönn dir diese Zeit. Genieße diese Zeit.

Ja, wenn es für dich besonders wichtig ist, dann zelebriere deine Me-Time. Entwickel ein Ritual für den Beginn. Das muss gar nichts besonderes sein. Es sollte dich einfach glücklich und zufrieden machen. Allen, die bis hierhin gelesen habe, verrate ich hier mein kleines Me-Time-Ritual: Ich wohne alleine. Wenn ich nach Hause komme ist eines der ersten Dinge die ich tue, mir meinen BH auszuziehen. Das ist einfach so ein befreiendes Gefühl. Und für mich bedeutet es: Du bist zuhause, du hast Zeit für dich, du kannst machen, was auch immer dir jetzt gut tut.

Wie viel Me-Time brauchst du? Und hast du vielleicht schon dein kleines Ritual dafür?   

9. Mache die Woche zu etwas Besonderem

Was wünscht du dir für diese Woche? Was muss diese Woche passieren, damit sie großartig wird? Und was kannst du ganz aktiv dazu beitragen?

Ich habe gerne ein Motto der Woche, oder eine Intention der Woche, etwas, worauf ich mich besonders fokussieren möchte. Manchmal hängt das mit den Aktivitäten der Woche zusammen. Manchmal ist es einfach ein Gedanke, dem ich mehr Raum geben möchte. Immer wenn ich einer Woche so eine Intention oder ein Motto gebe, wird sie ganz automatisch zu etwas Besonderem.

Ich schreibe mir diese Intention oder den Gedanken gerne in mein Bullet Journal oder stelle es mir auf meinem Smartphone als Hintergrundbild ein. So werde ich immer wieder daran erinnert. Was brauchst du diese Woche, damit sie zu etwas Besonderem wird?

10. Stimme dich auf die Woche ein

Egal ob deine Woche ganz klassisch am Montag beginnt oder aufgrund deines Alltages an einem anderen Tag. Nimm dir am letzten Tag der Woche ein wenig Zeit und stimme ich auf die kommende Woche ein. Dies lässt sich wunderbar verbinden mit der Planung und dem Finden einer Intention für die Woche.

Schließe dafür zuerst die alte Woche ab. Was hast du Schönes erlebt? Was hast du geschafft? Welche Herausforderung hast du gemeistert oder welches Ziel erreicht? Was waren die schönen Momente?

Und dann plane die neue Woche. Siehe hierzu nochmal bei den Punkten 1-9 nach. Diese Planung kann ganz flott gehen oder du zelebrierst es. Je nachdem, was dir mehr liegt. Probiere ein bisschen rum, bis du deinen perfekten Wochenabschluss gefunden hast.

Mein Tipp für die Umsetzung

Nimm dir nicht zu viel vor. Probiere nach und nach aus, was dir gut tut. Wenn du nicht weißt, mit welchem Punkt du anfangen sollst, dann nimm den, der dich spontan am meisten anspricht oder neugierig macht. Gib dir Zeit für die Umstellung. Du musst nicht ab heute alles anders machen. Aber wenn du jeden Monat einen der Punkte aktiv angehst, wirst du in weniger als einem Jahr erstaunt sein, wie viel sich verändert.

Das dauert dir alles zu lange? Dann geh schneller voran. Es gibt nur ein richtiges Tempo wenn es um Veränderungen geht: DEIN ganz eigenes Tempo. Und dieses Tempo kann sich in den unterschiedlichen Lebenssituationen extrem verändern. Ich selber kenne Zeiten, da verändere ich jeden Tag drei Sachen und es funktioniert. Genauso kenne ich aber auch Zeiten, da brauche ich für eine Kleinigkeit mehrere Wochen. Und das ist vollkommen okay so.

Probiere aus, du wirst schon merken, wann du zu schnell oder zu langsam unterwegs bist. Sieh es als Endteckungsreise. Du kannst nur gewinnen, denn so oder so lernst du etwas über dich.

Suche dir jetzt einen der Punkte aus und setze ihn um!    

Wie gestaltest du deine Woche? Welchen der Punkte möchtest du als erstes angehen? Teile es gerne in den Kommentaren.

Deine Esther

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